Wieb­ke Machel — Ihre Kan­di­da­tin in Deichhorst

Wiebke Machel

Mein Name ist Wieb­ke Machel, ich wer­de bald 35 Jah­re alt, habe eine 3‑jährige Toch­ter und seit 8 Jah­ren einen tol­len Ehe­mann. Ich arbei­te als staat­lich aner­kann­te Sozi­al­päd­ago­gin in Del­men­horst und lie­be es, so einen klei­nen Bei­trag für unse­re Gesell­schaft zu leis­ten und das in mei­ner Wahl­hei­mat Delmenhorst.

Als ich Freun­den und Fami­lie davon berich­tet, mich für die Kom­mu­nal­wahl auf­stel­len zu las­sen, waren vie­le ver­wun­dert aber alle begeistert.

Ich habe eine gro­ße Klap­pe und sage, was ich denke! 

Ich will nicht pro­vo­zie­ren, aber ich wer­de mich auch nicht verbiegen.

Ich hal­te mich an alle Coro­na­schutz­maß­nah­men und ver­zwei­fel­te mehr­mals täg­lich an eben­die­sen. Die Prio­ri­tä­ten der Lan­des- und Bun­des­re­gie­rung sind für mich als „jun­ge Mut­ter“ mit 30 Stun­den Berufs­tä­tig­keit in der Woche in letz­ter Zeit immer schwe­rer zu ertra­gen und trotz­dem habe ich gro­ßes Ver­trau­en in unse­re Demo­kra­tie, unse­re Regie­rung und die Wissenschaft!

Ich bin Femi­nis­tin, cis, hete­ro, weiß und nach mei­nem Emp­fin­den in so vie­len Din­gen (auch trotz Coro­na!) so pri­vi­le­giert, mit einem Haus am Stadt­rand und gro­ßen Gar­ten. In mei­ner Arbeit ver­su­che ich täg­lich all die Fami­li­en und Men­schen mit­zu­den­ken, die das nicht sind; und genau das möch­te ich auch im Wahleh­ren­amt im Del­men­hors­ter Stadt­rat an der Sei­te von Men­schen aus der DL, die nach Lösun­gen suchen und die­se auch „gegen den Strom“ kreieren! 

Indi­vi­dua­lis­mus, Selbst­für­sor­ge, öko­lo­gi­sches Den­ken und Han­deln sowie Nach­hal­tig­keit sind für mich zen­tra­le The­men der Zukunft in unse­rer Gesell­schaft. Und trotz­dem nervt mich Dog­ma­tis­mus und Schuldgefühlemacherei!

Ich wün­sche allen Kin­dern von Her­zen siche­re, erfül­len­de Bezie­hun­gen, die Mut machen die­se Welt zu ent­de­cken und zu erfor­schen und Lösun­gen für die Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zukunft zu kreieren!

Ich fin­de es voll­kom­men O. K., wenn ande­re Men­schen ande­re Schwer­punk­te und Wer­te in den Mit­tel­punkt stel­len, Viel­falt belebt unser aller Geist. Die Gesell­schaft, die ich mir wün­sche, ist bunt, offen und klar gegen jede Form von Ras­sis­mus, Sexis­mus und ande­re Diskriminierungsformen.

Ich erwar­te nicht, dass alle gewähl­ten Vertreter:innen so den­ken und füh­len wie ich. Aber ich wer­de mich nicht dafür ent­schul­di­gen, ich zu sein.