Anträge

Gewin­nung von Erzie­he­rin­nen und Erziehern

Zusammenfassung

Die Stadt­ver­wal­tung soll — wenn mög­lich in Koope­ra­ti­on mit den Umland­ge­mein­den Kita — Fach­per­so­nal aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern ermu­ti­gen, ihre Tätig­keit hier in Del­men­horst und ggf. in den Umland­ge­mein­den aus­zu­üben. Dafür sol­len mit einem Haus­halts­nach­trag Gel­der in Höhe von 30.000€ bereit­ge­stellt werden.

Kinder am Teich Image by wal_172619 from Pixabay
Kinder am Teich Image by wal_172619 from Pixabay

Antrag der Grup­pe DL2

Die Stadt­ver­wal­tung soll — wenn mög­lich in Koope­ra­ti­on mit den Umland­ge­mein­den Kita — Fach­per­so­nal aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern ermu­ti­gen, ihre Tätig­keit hier in Del­men­horst und ggf. in den Umland­ge­mein­den aus­zu­üben. Dafür sol­len mit einem Haus­halts­nach­trag Gel­der in Höhe von 30.000€ bereit­ge­stellt wer­den. Aus die­sem Fonds, der auch sei­tens der nicht-kom­mu­na­len Kita­trä­ger auf­ge­stockt wer­den kann, sol­len z.B. Zuschüs­se für Umzü­ge gewährt wer­den oder ÖPNV-Tickets für 6 Mona­te finan­ziert wer­den. Außer­dem soll die GSG ver­pflich­tet wer­den, aus der Maß­nah­me neu­en gewon­ne­nen Mit­ar­bei­ten­den aus M‑V bei der Woh­nungs­su­che behilf­lich zu sein und ihnen wenn mög­lich Wohn­raum zur Ver­fü­gung zu stellen.

Die Ver­wal­tung wird beauf­tragt, Kon­takt mit den Umland­ge­mein­den auf­zu­neh­men und eine Zusam­men­ar­beit anzu­bie­ten, gegen eine ent­spre­chen­de Kostenbeteiligung.

Begrün­dung 

Auf­grund der stark sin­ken­den Kin­der­zahl in vie­len Regio­nen im Bun­des­land Meck­len­burg-Vor­pom­mern befürch­ten Eltern, Gewerk­schaf­ten und Kita­trä­ger Ent­las­sun­gen von Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern und vier­stel­li­ger Höhe und war­nen vor dadurch beding­ten Schlie­ßun­gen von Kindertagesstätten.

Soll­ten die­se Befürch­tun­gen ein­tre­ten, wer­den in den kom­men­den Jah­ren durch eine hohe Anzahl von Schlie­ßun­gen Ent­las­sun­gen in vier­stel­li­ger Höhe anstehen.

Sowohl in Del­men­horst als auch in der Regi­on herrscht ins­be­son­de­re im Bereich der Erzie­he­rin­nen und Erzie­her ein gro­ßer Fachkräftemangel.

Daher wäre es meh­re­rer Hin­sicht posi­tiv, den Fach­kräf­ten, die dort eine Ent­las­sung fürch­ten müs­sen, hier bei uns in Del­men­horst und ggf. auch in der Regi­on eine neue beruf­li­che Zukunft anbie­ten zu können.

Die pre­kä­re Lage der zu nied­ri­gen Anzahl an Kita­plät­zen und dem Fach­kräf­te­man­gel hier vor Ort wür­de damit offen­siv ent­ge­gen­ge­tre­ten. Der zustän­di­ge Fach­be­reich bei der Stadt­ver­wal­tung könn­te die Ver­mitt­lung der Fach­kräf­te für die kom­mu­na­len Kitas über­neh­men und auch für die nicht kom­mu­na­len Kitas anbieten. 

Eine Zusam­men­ar­beit mit den Umland­ge­mein­den unter finan­zi­el­ler Betei­li­gung der Maß­nah­men wäre eine win-win-Situa­ti­on, sofern die Umland­ge­mein­den eben­so unter Fach­kräf­te­man­gel in die­sem Bereich lei­den und sich orga­ni­sa­to­risch und finan­zi­ell beteiligen. 

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