Anfrage: Aktuelle Statistiken über Verkehrstote
Zusammenfassung
Die aktuelle Berichterstattung über die bundesweite Unfallstatistik für das Jahr 2025 zeichnet ein besorgniserregendes Bild. Während die Gesamtzahl der Unfälle stagniert, ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 2.814 gestiegen. Besonders aufgefallen ist uns, die laut Presseberichten höhere Anzahl der Todesopfer bei Radfahrern (+4 %) und bei Fußgängern (+1 %).
Die aktuelle Berichterstattung über die bundesweite Unfallstatistik für das Jahr 2025 zeichnet ein besorgniserregendes Bild. Während die Gesamtzahl der Unfälle stagniert, ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 2.814 gestiegen. Besonders aufgefallen ist uns die laut Presseberichten höhere Anzahl der Todesopfer bei Radfahrern (+4 %) und bei Fußgängern (+1 %).
Da der Gruppe die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger im Straßenraum sehr wichtig ist, richten wir folgende Fragen an die Verwaltung:
- Lokale Statistik 2025: Wie haben sich die Unfallzahlen im Stadtgebiet Delmenhorst im Kalenderjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt? (Bitte um Aufschlüsselung nach Gesamtzahl, Leichtverletzten, Schwerverletzten und Getöteten).
- Gefährdete Verkehrsteilnehmer: Wie stellt sich die Situation in Delmenhorst spezifisch für die im Bundesbericht genannten Risikogruppen (Radfahrer, Fußgänger sowie Nutzer von E‑Scootern) dar?
- Unfallschwerpunkte: Konnte die Verwaltung im vergangenen Jahr neue Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet identifizieren, und wenn ja, an welchen Stellen im Stadtgebiet befinden sich diese?
- Präventionsmaßnahmen: Welche konkreten baulichen oder verkehrslenkenden Maßnahmen plant die Verwaltung für das Jahr 2026, um die Sicherheit an bekannten Gefahrenstellen zu erhöhen?
- Vision Zero: Inwiefern fließen die Erkenntnisse der aktuellen Statistik in das städtische Mobilitätskonzept ein, um dem Ziel der „Vision Zero“ (keine Verkehrstoten) in Delmenhorst näherzukommen?
Wir bitten um eine schriftliche Beantwortung der Fragen zur nächsten Sitzung des zuständigen Fachausschusses bzw. des Stadtrates.