Standpunkt

Und es lohnt sich doch!

Zusammenfassung

Am vergangenen Montag, dem 23.06.2025, hat der Rat der Stadt Delmenhorst die Entscheidung für den Standort des neu zu gründenden 3. Gymnasiums in Iprump gekippt. Ein Jahr des Widerstands aus Teilen der Politik und der Bürgerinitiative vor Ort haben sich am Ende, trotz aller Schwierigkeiten und gegen den erklärten Willen der Verwaltung, gelohnt.

(c) Google Maps

Am vergangenen Montag, dem 23.06.2025, hat der Rat der Stadt Delmenhorst die Entscheidung für den Standort des neu zu gründenden 3. Gymnasiums in Iprump gekippt. Ein Jahr des Widerstands aus Teilen der Politik und der Bürgerinitiative vor Ort haben sich am Ende, trotz aller Schwierigkeiten und gegen den erklärten Willen der Verwaltung, gelohnt. Es wird keinen Neubau an der Bremer Heerstraße geben und die jetzt schon schwierige Verkehrssituation wird nicht noch weiter verschärft. 

Aber hier gab es kein Einlenken seitens der Verwaltung oder der Oberbürgermeisterin. Nein, diese hielten, trotz der zunehmenden Kritik an dem intransparenten Umgang mit unliebsamen Informationen und Fakten, bis zum Schluss an ihrem Plan fest. Es musste erst der einen Fraktion aus der informellen Koalition der Oberbürgermeisterin das noch zu erwerbende Grundstück zu teuer sein, um in einer geheimen Abstimmung die richtige Entscheidung zu treffen.

Es zeigt sich aber, wie wichtig das bürgerliche Engagement der Anwohner gewesen ist. Ohne die immer wieder vorgebrachte Kritik am Verfahren, der mangelnden Informationspolitik seitens der Stadt und an den zu erwartenden Verkehrsproblemen, wäre die Entscheidung im letzten Jahr sicherlich einfach durchgewunken worden. Gerade auf der kommunalen Ebene betreffen die Entscheidungen aus den politischen Gremien die Einwohnerinnen und Einwohner direkt. Und hier kann auch direkt reagiert werden. Das sollte auch allen anderen, die von plötzlichen und überraschend falschen Entscheidungen betroffen sind, Mut geben, sich ebenfalls zu engagieren. Und zwar nicht nur punktuell in Bürgerinitiativen vor Ort, sondern eben auch in den politischen Gremien und den demokratischen Parteien vor Ort. 

Überlassen Sie die Entscheidungen nicht den anderen. Mischen Sie selbst mit. Es lohnt sich!

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