Mehr IGS für alle! – Elternwillen beachten!
Zusammenfassung
Die Anmeldezahlen für die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Delmenhorst übersteigen seit Jahren kontinuierlich die vorhandenen Kapazitäten. Regelmäßig verzeichnet die Schule nahezu doppelt so viele Anmeldungen, wie Plätze zur Verfügung stehen. Dies hat zur Folge, dass jedes Jahr etwa die Hälfte der interessierten Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden muss und nicht von den pädagogischen Vorzügen und dem differenzierten Lernangebot einer IGS profitieren kann.
Hohe Nachfrage nach IGS-Plätzen in Delmenhorst
Die Anmeldezahlen für die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Delmenhorst übersteigen seit Jahren kontinuierlich die vorhandenen Kapazitäten. Regelmäßig verzeichnet die Schule nahezu doppelt so viele Anmeldungen, wie Plätze zur Verfügung stehen. Dies hat zur Folge, dass jedes Jahr etwa die Hälfte der interessierten Schülerinnen und Schüler abgelehnt werden muss und nicht von den pädagogischen Vorzügen und dem differenzierten Lernangebot einer IGS profitieren kann.
Widerspruch beim Thema „Elternwille“
Während bei traditionellen Schulformen häufig der sogenannte „Elternwille“ als zentrales Argument herangezogen wird, um auch schwächer nachgefragte Angebote um jeden Preis zu erhalten, scheint dieser Grundsatz bei der IGS nicht zu gelten. Für die zahlreichen Eltern, die sich explizit eine Gesamtschule für die Bildung und Entwicklung ihrer Kinder wünschen, bleibt der frei geäußerte Elternwille in der politischen Praxis bislang weitgehend unberücksichtigt.
Forderung nach sofortigen Maßnahmen und einer zweiten IGS
Dieser Zustand ist aus unserer Sicht unhaltbar und erfordert umgehendes Handeln. Die Kapazitäten der bestehenden IGS müssen unverzüglich erweitert werden – ein Aufschieben dieser Ausbaumaßnahmen um weitere drei bis vier Jahre ist den betroffenen Familien nicht zuzumuten.
Darüber hinaus ist es dringend notwendig, die Planung und Gründung einer zweiten IGS in Delmenhorst verbindlich anzugehen. Nur durch eine zweite Schule kann langfristig sichergestellt werden, dass alle Schülerinnen und Schüler, die für eine IGS angemeldet werden, auch tatsächlich einen Schulplatz erhalten. Erst mit der Verwirklichung dieser Maßnahmen wird dem Elternwillen in Delmenhorst nicht nur in Sonntagsreden, sondern auch in der Realität entsprochen.